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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
93
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Vom Feuer.

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§- lZZ.

Unter den Phänomenen, welche zugleich mit be-weisen, daß die Wärme, welche durch die Sonnen-strahlen erzeugt wird, nicht unmittelbar von ihnen her-rührt; d. h. daß sie kein Feuer sind, finden sich auffal-lende Unterschiede der Wärme, an demselben Ort zuderselben Jahrszcit, und an verschiedenen Oertern beyderselben Breite, welche nicht statt haben könnten, wenndie Sonnenstrahlen unmittelbar Wärme erzeugtemSobald aber das Lieht, nicht Feuer ist, obgleich dasFeuer es enthalt; sobald es, um Feuer zu werden, sichnoch mit einer andern Substanz verbinden muß; so siehtman, woher eine so allgemeine Beziehung der Wärmeauf die Jahrszcilcn und Breiten entspringt, ohne daßjedoch diese Beziehung auch nur beynahe regelmäßig sey.Denn die Intensität der Wärme hängt noch von derMenge einer gewissen Substanz ab, mit der die Son-nenstrahlen sich verbinden müssen, welche Menge andemselben Orte abwechselnd, und bey verschiedenen Oer-tern derselben Breite wegen Unterschied des Bodens be-ständig verschieden seyn kann.

§. i Z4.

Die Sonnenstrahlen bringen Wärme auf einedoppelte unterschiedene Weise hervor: erstlich, indem siedie Ausdehnbarkeit des schon vorhandenen Feuers ver-mehren, und dann, indem sie aufs neue Feuer bilden.Hierauf leiten die Phänomene des Feuers, durch Ana-logie mit denen bey den Wasserdünsten. Der allge-meine Charakter der Dünste ist, eine schwache Verbin-dung ihres fortleitenden Fluidums mit ihrer bloß schwe-ren Substanz: hieraus entsteht, daß ohne andre Ur-sache, als die verhältnißmässigen Unterscheide des fort-

leiten-