Vom Feuer. 85
Mllldllin verbunden war, und daß von ihm seine Aus-dehnbarkeit herrührte: denn es wird noch in der Luftden Raum, den daselbst das andre Fluidum innc hatte,einnehmen, bis es durch die Wände des Gcfasscs ent-wichen ist.
§. 11?.
In diesem Falle wird man ohne Zweifel, durch dieVermehrungdeS Gewichts an der hygroskopischen Sub-stanz, welche die Wafserdünste zerlegte, einsehen,daß noch eine andre Substanz mit dem Feuer verbun-den war. Wir könnten aber auch noch nicht dieses Sym-ptom beobachtet haben, wir könnten selbst nicht wissen,daß diese mit dem Feuer verbundene Substanz, dasWasser wäre: und es würde ebenso vernünftig seyn,aus andern Umstanden zuschließen; daß in diesem Raum,ein von der Lust verschiedenes ausdehnbares Fluidumcxistirte, welches nicht das Feuer wäre, wovon aberdas Feuer einen Theil ausmachte, indem.es sich hiermit einer andern unbekannten Eubstanz verbundenbefände, die es verhinderte, Warine hervorzubringen.Dieses ist der einzige Gang, den wir bey Untersuchungder successiven Verbindung von Wirkungen mit den Ur-sachen, befolgen können. Denn ausser einigen unmittel-baren Phänomenen, wo wir sowohl die vorkommendenSubstanzen als die Natur ihrer gegenseitigen Wirkunggewahr werden; entziehen sich die meisten dieser Umstän-de bey den Phänomenen, allmählig unser» Sinnen; undder Physiker muß die Verbindung der Wirkungen mitden Ursachen, durch die Augen des Verstandes ver-folgen.
H. ISO.
Was ist z. B. das Wasser, diese so allgemnn ver-l reitcte, und zu fo vielfachem Nutzen angewandte Sub-
F Z stanz.