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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
77
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Von Dünsten.

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daß die Geschwindigkeit ihres Falles zur Erde, ein merk-liches Verhältniß, mit der Geschwindigkeit ihrer eignenBewegung hat: daher bleiben sie an der Erde, und bil-den ihre Atmosphäre. Diejenigen von diesen Flüssigkei-ten, welche weder durch das Quecksilber, noch durch dasGlas dringen, und -daher die Bak'ometersäule nurvon außen drücken, sind die groben atmosphärischenFlüssigkeiten, bilden das bekannte Gewicht der Säu-len der Atmosphäre, und können sogar gewogen werden.Es giebt aber noch andre, weit zartere atmosphärischeFlüssigkeiten, so wie z. E. das Feuer und die elektri-sche Materie, deren Gewicht uns noch nicht bekanntist; theils weil es unsern feinsten Wagen entschlüpft,theils weil es durch andre Ursachen der Bewegung ver-hüllt ist, die sich in diesen Flüssigkeiten selbst finden.

§. IOs.

Das Licht ist nicht nur die einzige unter den aus-dehnbaren Flüssigkeiten, welche wir untersuchen können,die unveränderlich ist; sondern auch die einzige Flüssig-keit die nicht atmosphärisch ist: dies rührt von derausnehmenden Geschwindigkeit der Bewegung seinerThcilchcn her, mit der die Geschwindigkeit ihres Fal-les zur Erde, in keinem merklichen Verhältnisse steht.Sie gehen also bey großen Körpern vorbey, ohne daßihr Weg dadurch merklich gebogen würde, und bewegensich in grader Linie fort. Sie sind aber sehr mannigfal-tigen und kräftigen Vcrwandschasten unterworfen, wo-durch sie, wie jede andre Substanz gebunden wer-den können.

§. ic?6.

Aus dieser erstaunlichen Geschwindigkeit des Lichts,wovon uns die Astronomen noch keinesweges eine be-stimmte