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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
74
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74 II.Abtheilung. I.Kapitel.

Lust, die sie ausdehnt, den Raum, den hiev der Was-serdunst füllte, einnimmt. Dies ist ein kurzer Blickauf die verschiedenen Modifikationen der atmosphäri-schen Flüssigkeiten, der mir gleich anfangs ein Gegen-stand der größten Aufmerksamkeit schien.

§. ioo.

Nach diesen ersten Ideen entdeckte ich den Fehler derHypothese von Leipnilz, über die Ursache der Verände-rungen des stillstehenden Barometers. Kr sah erstdas in der Lust schwebende Wasser an, als ob es die-selbe mit seinem ganzen Gewichte beschwere: hernachverfolgt er es bey seinem Fall , und sah, daß es nichtmehr wog, als ein ähnliches Volumen der Luft.Er nahm also an, daß die ersten Tropfen, welche denRegen bildeten, sehr hoch, und also einige Zeit vor demRegen fallen könnten, und schrieb das Sinken des Ba-rometers ihrem Falle zu. Er führte zum Beyspieleinen leichten und schweren Körper an, die an einenFaden vereiniget und zusammen in eine Flüssigkeit ge-taucht wurden, wo sie aufgehängt blieben, wobey daSGefäß auf einer Wagschaale stünde; und fügt hinzu:daß in dem Augenblicke, da man den Faden abschnitte,und ehe der schwere Körper den Boden des Gefäßes be-rühre, die Wage nach der andern Seite den Ausschlaggeben würde; welches auch geschieht. Ich zeigte abererst, daß der vorgelegte Fall mit dem, den er beweisensoll nicht analog wäre; daß seine Hypothese nur den Druckjeder Säule auf ihre Basis betraf, und den Fall vor-aussczte, daß der leichte nun von dem schweren ge-trennte Körper dennoch eingetaucht bliebe; in welchemFalle ich bewies, daß das Sinken des schweren Körpers,in dem Druck der Säule auf ihre Basis nichts ändernwürde. Hernach wandte ich dieses Beyspiel auf das

Fallen