Druckschrift 
Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
60
Einzelbild herunterladen
 

6? l. Abtheilung. III. Kapitel.

§. 8l.

Von Verändrung in der Länge der Hmirfafern, muß man den Anschein einer sehr großen Em-pfindlichkeit, welche das Hygrometer besizt, herleiten,es überschreitet aber auf diese Weise den Punkt, wo cSstehen bleiben soll, und kömmt nur langsam dahin zu-rück. Wenn ich dies Hygrometer mit dem meinigcn aneinen Ort bringe, wo die Heuchthelt von dem vorigenOrte sehr verschieden ist, so eiit es erst sehr vor geht aberzu weit, und kömmt zurück. Sein ganzer Gang bestehtalso im Vorspringen und Zurückgehen; etwa wiewenn man auf einen sehr abhängigen Sandbcrg steigenwill; indeß giebt es hier ein großes endliches Rüekge-hen , so daß, wenn es stehe» bleibt, meines auch an sei-nen Punkt gekommen ist. Ich will ein Beyspiel von die-sen corrcspondirenden Gangen in einer Beobachtung ge-hen, wo ich beyde Saussürische Hygrometer, von de-nen ich oben sprach, gebrauchte.

§. La.

Beyde Hygrometer waren erst unter der feuchtenGlocke mit dem meinigen, und ich habe sie hier langebeobachtet. Zu dem anzustellenden Versuche beobachteteich sie noch einmal unter der Glocke, hob diese geschwindab, und nahm die Stütze, an der alle diese Instrumenteaufgehängt waren, aus dem Gefäße, und stellte sie indiesem Zustande an einem andern Ort des Zimmers, woich folgende Beobachtungen machte:

Ä»