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Erster Theil (1787)
Entstehung
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Von der Hygrometrie.

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muthetc ich, daß die Veränderungen im Umfange dieserFlüssigkeit, die Summen zwoer entgegengesezter Verän-derungen seyen, welche zwar auf gleiche Ärt durch dieAbwechselungen in der scanne entstünden, aber nichtdemselben Gesetze folgten. Ich hatte, sage ich, dieseVerbindung vermuthet, blos aus dem endlichen Gangedieses Thermometers; obgleich das Wasser, wegenseiner Flüssigkeit, zu schnell den verschiedenen einwirken-den Ursachen nachgiebt, als daß man ihre besondern Wir-kungen wahrnehmen könnte. Mit den festen Körpernist es nicht so, weil ihre Theilchen sich unter einander rei-ben, daher sie sprungweise den wirkenden Ursachen fol-gen: daher bemerkt man bey dem Saussürischen Hy-grometer die besondern Wirkungen der beyden angezeigttcn Ursachen, deren Gang ich noch ausführlicher be-schreiben will.

§. Lc>.

Außer dem Nückgehen , wovon ich bisher geredethabe, welches zu dem endlichen Gange dieses Hygro-meters gehört, und sich-beym Annahern an die grüßteFeuchtheic zeigt, so wie es sich beym Wasser, imAnnahern an sein Gefrieren, äußert; bemerkt man beyallen seinen Bewegungen, wenn sie sehr schnell sind, einzweytes Rüekgehen, und dies rührt daher, daß dieVerlängerung der Fasern bereitwilliger geschieht, alsdie Erweiterung der Maschen, wenn die Feuchtheitzunimmt; und eben so die Verkürzung der Fasern eherals die Verengung der Maschen, wenn die Feuchthcitabnimmt; wenn nun die Veränderungen der Feuchtheitplötzlich geschehen, so giebt dies diesem Hygrometer einenzitternden Gang.

§. 8i.