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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
27
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Drittes Kapitel.

Von der Hygromctri e»

§. ZI.

das abwechselnde Trocken- und Naßwerden derhygroskopischen Substanzen, bey ihnen größreoder kleinere Veränderungen anGewiÄ)t und Umfangshervorbringt; so hat man schon lange darauf gedacht,hieraus ein Mittel zu ziehen, die Feuchtheit zu messen.Ich werde hier aber nur von den Veränderungen desUmfangs reden, weil man sie bey dem Gewicht, nichtin jedem Falle durch das Maaß bestimmen kann.

§- Z2.

Das Hygrometer muß aus einer so beschaffenenund eingerichteten Substanz bestehen, daß sie uns ver-gleichbare, beständige und wahre Verhältnisse zwischenden Feuchtheiten, die sie zu verschiedenen Zeiten enthalgangicbt. Ich werde, indem ich von diesem Gegenstandehandle, das Verhältniß des wirklichen Zustandes miteinem oder dem andern der beyden Acußerftcn, in derTrockenheit oder der Feuchlheit, den hygroskopi-schen Zustand nennen.

§. zz.

Nach dieser Definition vom Hygrometer, zeigt esnicht unmittelbar, eine absolute Menge des hygroskopischverbundenen Wassers an; sondern nur die Grade derFeuchtheit; indem erstre vielmehr vvn der Kapacitätder Substanzen abhängt. Wenn man also, nach derBeobachtung dos Hygrometers, von der in einer Sub-stanz hygroskopisch verbundenen Menge Wassers ur-theilen