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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
23
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SZ

Zweytes Kapitel.

Von der H y grol. og e.

§. 24.

achdem ich die Beweise des Daseyns der wässerigeteil Dünsie in der Luft angezeigt, und die Ge-setze ihrer verschiedenen Grade von Dichtigkeit, wer-aus die Modifikationen ihrer mechanischen Wirkungenentspringen, vorgelegt habe, so komme ich nun auf das,was ihre Natur und die verschiedenen chemischen Wir-dungen, welche dadurch entstehen, genauer betrifft. Diesmacht den Gegenstand der Hygrolvgie aus.

H. 2;,

Diese Dünsie bestehen, wie ich gesagt habe, ausFeuer und Wasser, die durch Verwandschaft Miteinander verbunden sind. Ich will jezt noch, als denersten Grundsatz der Hygrologie hinzusetzen, daß beyde,das Wasser und Feuer, durch diese Verbindung, dasVermögen verlieren, ihre sie charaeterisirenden Wirkun-gen zu äußern; so wie Sauren und Alkalien, alsNeutral falze. Das Wasser verliert also dadurch dieFähigkeit, naß zu machen, und das Feuer, Warmezu erzeugen. Von dieser Modifikation des Feuers, rührtder Verlust an Warme her, wenn eine Flüssigkeit aus-dünstet, und ihre Vermehrung, wenn die Dünsie wie -der zersezt werden. Das Feuer verliert, durch Vcrei.uigung mit dem Wasser, diejenige Art von Bewegung,wodurch die tWarme entsteht, und kann sogar nichtmehr in die Körper eindringen: es ist also dann wirklichverborgen z (lutenc) wenn aber der Dunsi sich zer-sezt, so wird es frei), und durch die Wärme fühlbar.

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