der Ausdünstung und der wasserigten Dünste. 21
lustformigen Substanzen, so lange es sich erhalt, be-sizt; zu dessen Bildung auch jene Substanzen nicht bcn-tragen, das völlig unabhängig von ihnen existirt, undwelches in seinen Phänomenen nur dann mit ihnen inVerbindung steht, daß es, durch keine hinlängliche Hitzeuntcrftüzt, blos mit ihnen vereinigt, den Druck der At-mosphäre ertragen kann. Kurz, man hat gesehen, daßdie Dampfe des kochenden Wassers, welche noth-wendig für ein besondres aus Feuer und Wasser ge-bildetes ausdehnbares Fllttdum, anerkannt werdenmüssen, dieselbe Flüssigkeit, ein unmittelbares und be-ständiges Produkt jeder Ausdünstung sind, das nurdurch eine zureichende Hitze zu einem Grade der Dich-tigkeit gekommen ist, da es allein den Druck der Atmo-sphäre aushalten kann.
§. -2.
Ich war auf dieses allgemeine System, über dieUrsache der Ausdünstung, die Existenz der Dünsteund ihre Identität mit den Dampfen des kochendenWassers gekommen; fand aber noch einige Schwierig-keiten in ausführlichen Phänomenen; als ich das Glückhatte mit Hr. James Watt schottischen Ingenieur zuBirmingham genauer bekannt zu werden, dessen Einsich-ten mir alle Schwierigkeiten hoben. Hr. Watt ist dergroße Physiker und Mechaniker, dem wir die bewun-dernswürdigen Feuermaschlenen zu verdanken haben,welche durch den Scharfsinn des Hr. Polton, der mitHr. Watt assoeiirt ist, in den Künsten von EnglandEpoche machen, und durch die, von den H H. Per-plex zu Chaillot bey Paris angelegte, auch in Frankreichbekannt zu werden anfangen. Niemand hat die Däm-pfe des kochenden Wassers, so anhaltend und scharf-sinnig studiert, als Hr. Watt, und ich verdanke seiner
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