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seil einer Sache gar nicht eindringen kann; denn die-sen Mangel haben anch nnsre Begriffe, und zu etwasmchrcm als nnsre Begriffe auszudrücken ist seineSprache gemacht,' anch nicht um deswillen, weil sieeine Menge von Größen und Eigenschaften, besondersaber die feinen Unterschiede derselben nicht namentlichangeben kann; denn auch hier ist die Empsindung im-mer reicher als der Ausdruck; man dürfte nicht einmalwünschen einen solchen Rcichthum zu haben, womitman diesem Unterschied in's Unendliche nachfolgenkönnte — sondern weil sie wirklich an solchen Aus-drücken Mangel hat, welche das tägliche Leben, dentäglichen Umgang betreffen und zu unserm nächstenBedürfnis; gehören; oder, um mich deutlicher auszu-drücken, weil wir mit Hülfe derselben kein täglichesLeben, was in jedem Provinzial-Dialcct vollkom-men geschildert werden kann, vorstellen könne».
Dieser Mangel rührt unstreitig daher, daß diedeutsche Sprache in keiner deutschen Provinz gespro-chen wird, sondern eine todtc Büchcrsprachc ist, wor-über sich die Schreibenden vereinigt oder verglichenhaben In eine solche Sprache ist auch natürlicherWeise nichts aufgenommen, was außer der Sphäre derSchreibenden gewesen, und solchem nach sind die Be-dürfnisse des täglichen LcbcnS fast überall besser mit
*) Moser schrieb dieses wahrscheinlich in den sechzigerJahren,
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