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so hoch fliege», daß ihm kein sterbliches Auge folgenkann; und dann kann er machen was er will. Nie-mand fleht ihn und Niemand bcurthcilt ihn; er istSchöpfer seiner eigenen Welt, worin er sich einsamso lange selbst bewundern kann, als es ihm gefällt.Hicrnächst kann er auch einen Flug nehmen, woriner bloß den gcwaffnctcn Augen sichtbar bleibt; undwenn er dieses thut, so ist der große Beifall, den ervon diesen erhält, für ihn eine glückliche Erfahrung.Will er aber von allen Augen gesehen, bcurthcilt undbewundert werden, so schadet ihm der Tadel der gc-waffnctcn Augen so sehr nicht, wenn er nur, wie ichhier ohne weitere Einschränkung unverfänglich zugebe»will, dem größten Thcilc gefällt. Hat er aber so we-nig das Eine als das Andere für sich, so ist sein Flugeine Verwegenheit, die sich damit, daß das Genie kei-nen Gesetzgeber erkenne, kcincSwcgcs entschuldigen läßt.
Die Geschichte in der Gestalt einer Epopöe.
Die Geschichte in der Gestalt einer Epopöe wirdzwar Vielen seltsam scheinen, und vielleicht wird mangar befürchten, ich dächte das Wahre mit dem Gro-ßen, das Nackte mit dem Schöne» und das Schlechtemit dem Aufgestützten zu vermischen; oder wohl gardie Begebenheiten in einen Roman und die Apostel-geschichte in eine Mcssiadc zu verwandeln. Die Vc-