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Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
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doch wenigstens zu ihrer Entschuldigung zu sagcu.Meiner Meinung nach hatten dieselben bei allen ihrenso genannten abergläubischen Ideen keine andere Ab-sicht, als gewissen Wahrheiten ein Zeichen^) aufzu-drücken, wobei man sich ihrer erinnern sollte, so wiesie dem Schlüssel ein Stück Holz anknüpften, um ihnnicht zu verlieren, oder ihn nm so geschwinder wicdcr-zusindc». So sagten sie zum Ercmpcl zu einem Kinde,das sein Messer auf den Rücken, oder so legte, daßsich leicht jemand damit verletzen konnte: die heiligenEngel würden sich, wenn sie auf dem Tische hcrum-spazirtcn, die Füße daran verwunden; nicht, weil siedieses so glaubten, sondern um dem Kinde eine Gc-dächtniß-Hülfe zu geben. Sic lehrten, daß jemandso manche Stunde vor der Himmelsthür warten müsse,als er Salzkörner in seinem Leben unnützcrwcisc ver-streuet hätte, um ihren Kindern, oder ihrem Gesindeeinen Denkzettel zu geben, und sie vor einer gewöhn-lichen Nachlässigkeit in Kleinigkeiten, die, zusammen-genommen, beträchtlich werden können, zu warnen.Sic sagten zu einem eitlen Mädchen, welches sogarnoch des Abends dem Spiegel nicht vorüber gehenkonnte, ohne einen vcrstohlncn Blick hinein zu thun:der Teufel gucke derjenigen über die Schulter, welchesich des Abends im Spiegel besehe; und was verglei-ch Was noch jetzt seinen eigenen Namen in der Volks-sprache hat: Wahrzeichen.

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