kl
auf den Spaß machenden Bedienten, nnd die Heldinnbis auf das schnippische Kammcrkäzgeu Liebe schnau-ben. Aber an gesitteten Ocrtcrn werden dergleichenStücke doch nie geduldet, und Sic werden mir dennalso doch darin bcypflichten, daß zufällige Folgen unsnicht berechtigen, der Sache allen Werth abzusprechen;und übcrdcm wissen Sie es ja selbst, daß diejenigenMoralisten, welche die Sache mit einem theologischenMachtspruche abgefertigt, und durchaus für vcrdamm-lich erkläret, dadurch den Spöttern nur mehr Anlaßund Stoff zur Satyre gaben, und die Sache eherschlimmer, als besser gemacht haben.
Aber meine Theurcflc! nun muß ich noch (umihrer Anfrage ein Genüge zu leisten) eine wichtigeFrage berühren, welche heut zu Tage nur gar zu oftmit der ersten verworren wird. Und diese bestehetdarinn: wie steht es aus, wenn wir die öffentlichenVergnügungen vor den Nichtcrstuhl der Politik oderOekonomie fodcrcn? Hierbcy muß ich Ihnen aufrichtiggestehen, daß ich mich öfters auf ein öffentliches Ver-gnügen freuen, und doch vor dessen bösen Folgen zu-rückzittern kann. Allein hier liegt der Fehler wiederumnicht in der Sache selbst, sondern in den bösartigenAusschwciffungcn des Menschengeschlechtes: denn crstcrcist nicht für Müßiggänger, oder solche Art Leute da,welche aus Nebenabsichten hingehen, und entweder nichtgeschickt, oder zu verdorben sind, um den wahren End-zweck der Sache zu beherzigen, die uns neuen Much