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kräftige Darstellung aller ihrer glücklich ausgedachtcnund meisterhaft behandelten Folgen mächtig gerührt,und diese würktc vortrefflich auf den thätigcn Geistdes Volks. Selbst die uachhcrigen Schauspiele unterden Christen, worinn Züge aus der Religion, oderbiblischen Geschichte bearbeitet wurden, zeigen cS deut-lich, daß man die edelsten Tugenden dazu ausgewählcthat, um solche unter anziehenden und vergnügendenGestalten dem Volke beliebt zu machen. Dergleichengroße Operationen crfodcrcn nun frcylich Mannigfal-tigkeit in der Erfindung und Anordnung des Planes,und wenn etwas von Liebe und Hcyrathen in jenenSchauspielen unser verschiedenen Alten vorkam, so wardoch der eigentliche Endzweck davon nur dieses, daßdiese reichhaltigen und zu verschiedenen Wendungendienenden Charaktere mit auf jene ursprüngliche großeAbsicht würken, und selbige desto gewisser beförderenhelfen sollten, allein auch hier zeigte sich mit der Zeitdie menschliche Schwachheit; die Verfasser der Schau-spiele, durch Ruhmbegierde zu sehr geblendet, und durchNeid verdorben, wagten Abweichungen von jenem gro-ßen Plane, und so können Sie sich leicht vorstellen,meine thcurcstc Frcundinn! daß die ursprünglich löb-liche Absicht jener Vergnügungen mit der Zeit in ganzabscheuliche Mißbräuchc ausgeartet ist; nehmen Siez. B. viele unserer heutigen Schauspiele, die einerechte Kuppcljagd von verliebten Narren und Närrin-nen sind, und worinn der erste Held des Stücks bis