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schincii zu ftyn. Aber jetzt fühlen sie ihr Daseyn, undfreuen sich dessen.
Ruhe ist der Tod des Menschen, welcher derArbeit gewohnt ist; eine leere Stunde ist schon uner-träglich; sie will gut oder böse ausgefüllt scyn, under muß spielen und trinken, wenn er nicht tanzen soll.Andre Erholungen kennt er nicht. Er kann kein gu-tes Buch, wie du, genießen. Die Predigt rührt, be-wegt und bessert ihn, wenn sie ihm durch die ganzeAction des Predigers sinnlich gemacht wird; aber dastodtc Buch —^ er genießt es nicht, er hat auch keineWerkzeuge, um es zu genießen. Der alte Vater schläftauf der Postille ein, und der Junge geht gar nichtdaran. Das kannst du aus der Erfahrung lernen,und ich will es dir zu anderer Zeit aus physikalischenGründen beweisen, daß Leute, die sich durch Lesen ver-gnügen sollen, auch viel gelesen und sich dazu gewöhnthaben müssen; und das ist der Fall nicht, worin sichder arbeitsame Thcil des menschlichen Geschlechts be-findet. Willst du Erbauungsstundcn zur Erholung?Gut; dahin läßt sich der Mensch wenden; aber nurauf kurze Zeit und mit Untermischungcn, wodurch dieseKost gehoben wird. Die gute starke Natur der Ju-gend, welche du die böse nennst, bricht durch, und spieltdurch die Larve, welche du ihr auf das Gesicht ge-zwungen hast. Sie ist dann gefährlicher, als wenn dusie ihre Triebe im Tanze ausdampfen lässcft.
Das Tanzen ist dem Menschen eine lustige Ar-