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zuerst besehen, und den gutcn Kutschcr, als einen Men-schen, der sich wohl finden sollte, zuletzt versucht habe.So habe ich in meinem Leben alle praktischen Men-schen handeln sehn, und denke in meinem Alter, derWeg, den so viele Menschen eingeschlagen haben, müssewohl der beste sehn.
Unter den Pferde», womit der Mensch auf die-sem Erdbälle herumfährt, und worauf einige den Halsbrechen, mehrere aber doch zum Ziele gelangen, denkeich mir seine Leidenschaften, und unter dem Kutscherdie Vernunft, welche zwar immer den Zügel in derHand hält, aber den Pferden, wenn sie keinen Haberbekommen, mit der Peitsche keine Kraft geben kann.Ich denke, die Leidenschaften müssen gut gefüttert wer-den, und der Kutscher, der ihnen de» Haber zu genauzumißt, handelt eben so zweckwidrig als der andere,der sie überfüttert, daß sie ihm den Zügel aus derHand reißen^).
Der Graf Mirabeau, weiland Kutscher auf einemhohen Boden bei der französischen National-Vcrsamm-lung, schien dieses nicht ganz zu erwägen, da er den 'Eltern die Macht nehmen wollte, einen letzten Willenzu machen und, wie es mit ihren Gütern nach ihremTode gehalten werden sollte, zu verordnen. Er schiennicht zu bedenken, daß die Begierde des Menschen eine
*) Wie nutzte Friederich die Leidenschaften seines Adels?
Anw. von Moser.
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