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Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
Entstehung
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Kopf weit mnhcr schauen, und die Operation desGanzen ein solches Resultat hervorbringen, wie es derAnlage nach möglich ist; man kann sich nicht richtigerausdrucken, und es ist sichtbar, daß ein Slaatskörperauf diese Art zur größten Vollkommenheit gebrachtwerden könne. Nur bitte ich, sich in der Kur des un-srigcn nicht zu übereilen. Er hat, da er in seinerJugend nicht gehörig behandelt worden, sehr vielesteife, verwachsene, verhärtete und gebrechliche Theile;und wenn Sie diese alle mit heroischen Mitteln inOrdnung bringen wollen, so laufen Ew. Gefahr,Alles zu zersprengen, und auch dasjenige zu zerstören,was bisher noch halbwegc seine Dienste gethan hat.

Ich bitte weiter zu überlegen, daß man von demStaatSkörpcr, eben wie von jedem menschlichen Kör-per, nicht bloß gesundes, natürliches Vermögen, son-dern auch Kunstfertigkeiten verlangt, und daß sich diesenicht anders erreichen lassen, als wenn man mit demKinde anfängt und dasselbe stufenweise zur Vollkom-menheit führt. Alle Fertigkeiten, insofern sie dasWerk der Kunst sind, lassen sich dem Körper nichtplötzlich beibringen, und man macht aus einem altensteifen Manne eher einen Krüppel als einen Seil-ten» zcr.

Ferner, so gewiß ein wohlgebauter Körper, dessenGlieder das Ihrige mit der möglichsten Fertigkeit undBequemlichkeit verrichten und sich einander wohl undsicher tragen, ein weit schönerer Anblick ist, als der