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Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
Entstehung
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Theil der Trostgriinde wider Tod und Unglück; erverliert Hab' und Gut, ohne sich wie ein Philosophzu gebährdcn.

Der Gelehrte kann nicht pflanzen, nicht graben,und noch weniger vierzehn Tage unter blauem Him-mel schlafen, ohne Schnupfen und Fieber.

Zu viel Fürsten, zu viel Adel, zu viel Gelehrtesind der Ruin des Staates.

Verfeinerte Sitten und gute Gesellschaften habenihren Ursprung einem Narren zu danken, der mehrereseines gleichen haben wollte. Der gemeine nützlicheBürger klagt über keinen Mangel an Feinheit undguter Gesellschaft.

Die Gelehrsamkeit hat alle menschlichen Lustbar-keiten geschwächt und verhunzet.

An einen jungen Staatsmann.

Ew. empfangen die mir gütigst mitgeteiltenGedanken über die bessere Organisation unsers Staats-körpcrs hiebet zurück. Sie sind, meiner Meinung nachunverbesserlich. Ein Glied muß dem andern nicht imWege stehen, und jedes muß das Seinige mit dermindesten Aufopferung verrichten; die Füße müssenden Körper sicher und fertig tragen, der Körper mußalles, was er zu thun hat, wohl und bequem verrich-ten, die Circulation muß frei und mächtig sehn, der