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Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
Entstehung
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den, erst hcutc beantworte, und Ihnen die Schrift desHerrn Frcsson, die ich damals von Ihnen erhielt, erstheute zurückschicke.

Aufrichtig und ehrlich gestehe ich Ihnen, daß ichin der schrecklichsten Verlegenheit war so oft ich andie völlige Unmöglichkeit dachte, mich mit Ihnen übereinen Gegenstand zu unterhalten, von dem ich nichtnur gar keine Erfahrung, sondern auch wirklich keineBegriffe habe.

Herr Frcsson sagt (paZ. 81), man müsse einenMaulwurf männlichen, nicht weiblichen Geschlechtslangsam in der Hand todt drücken; und dann habendie Finger dieser Hand in der Zukunft die Kraft, in-dem man den Puls eine Weile damit befühle, dasFieber zu heilen und die Verdauung gar sehr zu be-fördern. Aufrichtig gestehe ich, daß mir die Schriftdes Herrn Frcsson aus der Hand siel als ich die-ses las.

Aber eigentlich wollten Sie, mein geliebter HerrGeheimer Iustizrath, mich bloß mit demjenigen be-kannt machen, was Fresson von feiner Erfahrunglluinz ottituäa und von ihrem mannigfaltigen Nutzenin Krankheiten sagt. Höchst merkwürdig war es mirfreilich, daß Sic mir bezeugten: Ihre Erfahrungenkommen völlig mit den Erfahrungen des Herrn Fres-son übcrein. Ich verstand dies so: daß Sie bei Krampf-anfällcn von dieser attitnclo eben die Vorthcilc hatten,die dieser Mann nicht eben in diesen Nebeln, sondern

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