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Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
Entstehung
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in vielen andern verspricht. Dies giebt allerdings,nicht gerade der Schrift des Herrn Fresson, sondernIhren eignen Versuchen und Erfahrungen einen ho-hen Werth. Mit innigster Rührung las ich auch inIhrem Briefe vom 1. Februar 1789 die Worte: daßSie diesen Versuchen und Erfahrungen zufolge mitdem Frühlingc einer neuen Jugend entgegensehen.Dies war mir genug. Ich dankte Gott für die Hei-terkeit Ihrer Seele, und freute mich, daß Sie ein soleichtes Mittel gefunden haben dieselbe zu erregen undzu unterhalten.

Dies ist alles, was ich hierüber sagen kann. Meineschwachen Augen sehen nicht weiter.

Alles, was ich von Ihnen, mein geliebter HerrG. I. R., im vorigen Jahre durch meine Frau hörte,und alles, was man mir jetzt von Ihrem heitern undglücklichen Alter erzählt, macht mir eine unbeschreib-liche Freude.

Das Andenken der Liebe, mit der Sie mich undmeine Frau im November 1788 auf einer schrecklichenund angstvollen Reise in Ihrem Hause und im SchooßeIhrer liebevollen Familie aufnahmen, ist eine der an-genehmsten Erinnerungen meines Lebens. Noch fühleich aber auch den Schmerz, mit dem ich Sie balddarauf, an Ihrem Geburtstage, im Bette liegen sah.Dank und Liebe für Sic und für Ihre Frau Tochterwird nie bei mir erlöschen. Alles, was ich damals aufmeiner Reise litt, ward durch den Abend vergütet, den