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düng zum Schriftsteller spreche» zu höre», und in die-ser Hinsicht ist der Brief an Nicolai (Venn, Schr.Th. 2, S. 188 f.) sehr wichtig. Man sieht aus ihm,wie er früh sich nach Marivanr und St. Evrcmontbildete, wie er Voltairc'n in Rücksicht auf Stil undDarstellung studirtc, wie ihn zuletzt Rousseau an sichzog. Dabei blieb er an Gehalt, Charactcr, Empfin-dung der wahre Deutsche! — Das Sendschreibenan Herrn von Voltaire über den CharactcrDr. Martin Luthers und über seine Refor-mation erschien, wahrscheinlich im Anfang der sech-ziger Jahre, französisch; Möscr selbst in dem obenerwähnten Briefe an Nicolai, schreibt darüber: „Ichgab in Voltairc'S Manier ein Schreiben über denCharactcr M. Luthcr's und seiner Reformation heraus.Allein ich merkte bald, daß seine Manier ihm alleinwohl stand, und daß man seinen ganzen Geist habenmüsse, um sich nach ihm zu bilden." Als NicolaiMoscr's vermischte Schriften sammelte, um sie heraus-zugeben, gab er sich viel Mühe, sich die Urschrift desSendschreibens zu verschaffen; aber vergeblich; ermußte sich begnügen, in die Sammlung eine im I.1765 zu Lübeck erschienene deutsche Ucbcrsetzung auf-zunehmen. Später jedoch erhielt Nicolai eine Abschriftdes französischen Originales; sie kam in den Besitz seinesEnkels, des Dr. Parthcy, dessen Güte uns in Stand