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Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
Entstehung
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Zeiten war. Sie ist jetzt nur eine Nebenrolle. Sohat die edle alte Gastfreiheit ihren hohen Werth nichtmehr seitdem so viele bequeme Wirthshäuscr einge-richtet sind, und man würde einen Merkur auslache»,der, um eine gute Nachthcrbcrgc zu belohnen, einemAdmet seine Gemahlin von dem Tode erweckte. OhneWerth ist keine Wirkung; und so erreicht man in derVorstellung der Antike nichts wie die Manier, wonicht ein mächtiger Zauberer uns und die alte Schö-pfung etwas näher zusammenbringt. Das Schäfcrlcbcnist viel leichter herzuzaubern, als uns in die Bedürf-nisse und politische Dcnkungsart alter Zeiten zu ver-setzen. Die Barden-Lieder haben ein sehr kurzesGlück gemacht in Vcrglcichnng mit den Idyllen.^

Die Beichte einer Frau an ihren Mann, welchein unfern Volkscrzählungcn also schließt:

Er sprach: Geh hin, ich sprcch dich losDes schweren Sündcnfalls;

Doch säß' ich nicht an Gottes Statt,

Ich bräche dir den Hals!hat zwar nicht das Eigne der Ballade, welche Sie mirzur Probe übcrsandt haben; aber doch auch ihrenWerth und nicht den Fehler der Englischen, welche inder Beichte einen Zuhörer und sogar einen Lahcn-Bruder duldet. Ein unkundiger