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Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
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aovum der deutschen Dichtkunst gehöre; ob mau mirgleich die Ehre angcthau hat, einige von meinen Ju-gendlichem, die gewiß vor mehr als 30 Jahren ge-sungen waren, in die Almanachs der neuem Zeiten zuversetzen.

Oft habe ich aber gewünscht, daß ein Bürgerunsrc alten Volkserzählnngcn und I^egenckar)- talo?,die bisweilen so kräftig sind, und immer den Greisnoch ergötzen, wenn er das Süße, Sanfte und Feinein manchen empfindsamen Liedern nicht mehr schmck-kcn kann, behandeln möchte. Oft habe ich den H.Petrus mit dem Schlüssel zum Himmel und andreMaschinen der christlichen Mythologie, die in densel-ben so gute Dienste thnn, bewundert, und die verfei-nerte Kunst, welche uns dergleichen ohne Roth zu ge-brauchen verbietet, einer Härte beschuldigt; aber selbstnie Hand angelegt, ssimd wie die Engländer anfingendiese Antiken zu benutzen und nach denselben zu ar-beiten, war meine Zeit vorüber. Was Eschcnburgjetzt thut, wollte ich vor 3V Jahren versuchen, undließ solchcrhalb einen Entwurf in ein GottschcdischcSJournal einrücken. Aber es fand damals keinenBeifall.

Die große Schwierigkeit schien mir damals zusehn, wie man den Tugenden nnsrcr -Vorfahren ebenden politischen Werth geben wollte, welchen sie zu ihrerZeit gehabt haben. Die Liebe ist z. B. in unsern neuemCompofitioncn dasjenige nicht mehr, was sie in jenen