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Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
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denen sie sich in der Wirklichkeit kund thul, in ihremZusammenhange. Ihm ist der Tanz nicht das, wasder Städter in seinen Ball-Sälen erblickt; er gehtzu den Wilden, in denen die ächte Natur des Men-schen nicht verwischt ist, wo sie sich frei und ohne Con-vcnienz zeigt, zu dem Landmann, der, weil er in Wahr-heit, dem Worte der Schrift gemäß, im Schweiß sei-nes Angesichts sein Brod ißt, auch das unverfälschteBcdürfniß der Freude und Erholung kennt. Hierhaben wir schon eine dem Dichter cigcnthümlichc Ei-genschaft; denn die wahre Poesie durchschaut die Dinge,erkennt ihren Grund und wiederholt, sie zur Erschei-nung bringend, gleichsam die Schöpfung derselben.Achnlichcr noch zeigt sich Moser dem Dichter in derDarstellung. Er konnte das erkannte Wahre logischentwickeln, konnte folgern und Schlüsse machen; erzieht vor, unmittelbar auf daö AnschauungS-Vermö-gen zu wirken. Was er zu sagen hat, bietet uns so-fort ein anmuthigcs Bild. Der Fiedler auf der Ton-ne, die tanzende Jugend, die lobenden und ermun-ternden Alten, die junge Frau, die den Mann heran-zieht, die Kinder draußen unter dem Fenster, die vonder allgemeinen Lust fortgerissen werden dies allesbildet eine eben so naive als passende Darstellung.Man fühlt des Darstellers Verwandtschaft mit demDichter, und er führt uns wie von selbst darauf, in-