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Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
Entstehung
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wahrhaften, nach festen Grundsätzen handelnden Man-nes Leben und Wirken ist der beste Commentar zuseinen Worten. Man erforsche Möscr's Leben undWirken, und schließe dann, was er jenem jungenStaatSinanne wohl weiter mitgcthcilt haben würde,wenn der Brief an denselben nicht ein Fragment ge-blieben wäre.

Der Aufsatz: Aber die Pferde wollen auchleben scheint uns nach dem zuvor mitgcthciltcn diepassendste Stelle zu finden.

Wie Moser die Natur, den Sinn des Volkskannte, wie er dessen Bedürfnisse fühlte und ehrte, da-von ist der Aufsatz: Ucber den Tanz als Volks-Bclustigung, neben so vielen andern, ein schönerBeweis; und dieses Fragment, wie klein es auch ist,gicbt wiederum einen schönen Beleg zu der dem Ver-fasser cigcnthümlichcn Sinnes- und Schreibweise. Ersieht eine Sache nicht obenhin an, sieht nicht auf denäußern Schein, der, wie denn nichts auf der Welt soschön und tief ist, was nicht von den Menschen-Kin-dern durch Leichtsinn, Leerheit, Convcnienz oder Fri-volität verdreht und entstellt würde, so daß man seineeigentliche Natur kaum durchschimmern sieht, dasWahre bedeckt, oder in einem falschen Lichte erschei-nen läßt; er fleht der Sache auf den Grund, erkenntdas Menschliche in ihr, sieht die Erscheinungen, in