XVII
Die Fragmente ausMö scr's literarischemNachlaß waren größtcnthcils schon früher in denBrockhausischcn Blättern für literarische Unterhaltungabgedruckt (i. I. 1825),- man wird sie abcrauch hierunter den auf den großen Manu bezüglichen Reli-quien gern wieder aufgenommen sehn, und sich anGocthe'S Wort erinnern: „Wären es nur Fragmente,so verdienen sie aufbewahrt zu werden, indem die Aeu-ßcrungcn eines Geistes und Charactcrs wie Moser,gleich Goldkvrncrn und Goldstaub, denselben Werthhaben wie reine Goldbarren, und noch einen höherenals das ausgemünzte selbst." So äußerte sich Goethein dem oben erwähnten Aufsatze, im Jahre 1823, alsder Herausgeber ihm diese Fragmente zugesandt hatte.
Das osnabrückische Raths-Gymnasium bewahrt,als ein thenrcs Geschenk der Erben Möser's, besondersdes zu früh verstorbenen Amts-Assessors und Negie-rungS-Sccrctairs Fridcriei, des großen Mannes an-sehnliche, besonders im Fach der Geschichte sehr reicheBibliothek. Mit dieser kamen auch handschriftlicheSammlungen von Moser in ihren Besitz, und so auchmannigfaltige Fragmente, Anfänge, hingeworfene Ge-danken, deren Ausführung die Zahl der Aussätze inden Patriotischen Phantasien gemehrt haben würde.Dies alles ist so fragmentarisch, daß der Herausge-ber nur das Wenige, was er hier mittheilt, für die