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Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
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Aufsätze, Justus Moser übcrschricbru (Knust undAlterth. 4, 2, S. 129):Gern crwähnc ich diesestrefflichen Mannes, der, ob ich ihn gleich nie persön-lich gekannt, durch seine Schriften und durch die Cor-rcspondcnz, die ich mit seiner Tochter geführt, worinich die Gesinnung des Vaters über meine Art undWesen mit Einsicht und Klugheit ausgesprochen fand,sehr großen Einfluß auf meine Bildung gehabt hat."Jene fünf Briefe sind wahrscheinlich alles, was Goethean Möscr's Tochter richtete.

Das hicrnächst Mitgcthciltc ist das Conccpteines Briefes an den Geh. Kricgsrath Ursi-nus in Berlin, den Herausgeber der Balladen undLieder altcnglischcr und altschottischcr Dichtart, vom24. Dcccmbcr 1776. Der Brief ist schon in Möscr'svermischten Schriften abgedruckt (Th. 2, S. 236 f.);da aber das Conecpt viel mehr enthält als der wirk-liche Brief, und zwar nicht Uninteressantes, so trugder Herausgeber kein Bedenken, dasselbe mitzutheilen;wobei er nur bemerkt, daß die mit f ^ bemerkte Stelleim Original durchgestrichen ist. Leider fehlt von die-sem der Schluß.

Mit gleichem Interesse wird man den auch nichtganz vorhandenen Brief Möscr's an I. B. Mi-chaelis in Halberstadt lesen, dem das Schrci-

*) Johann Benjamin Michaelis, geb. zu Zittau in der