Druckschrift 
Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
Entstehung
Seite
XIII
Einzelbild herunterladen
 

XIII

gründlicher zu beantworten scyin Ob Goethe schon imJahre 1781 sich auf dem Wege befunden, den zu ta-deln und zu schelten seine Gegner nicht ermüden? ober in seiner Ansicht von der Dichtkunst dem verehrtenVeteranen, wie er Moser nennt, vorausgeeilt seh?ob er in der Jphigcnia, dem Wilhelm Meister auf-gehört habe der vaterländische Dichter zu sehn? oderob er sich ein höheres Vaterland gefunden, in welchemder Deutsche kcincswcges unterging, vielmehr gereinigtund verklärt ward?

Wir bemerken noch, daß das dein zweiten Briefevon Goethe vorangehende Schreiben der Frau vonVoigts in einer Handschrift von Möscr vorliegt.Ohne Zweifel ist er auch der Verfasser. Nur dieNachschrift ist von der Hand der Tochter.

Die drei folgenden Briefe sind weniger bedeu-tend i doch auch nicht unwichtig, weil, sie zu Bestim-mung einiger Einzelheiten in des Dichters literarischerThätigkeit dienen, zugleich einen Beweis von der Auf-richtigkeit und Unparteilichkeit enthalte», womit er sichselbst betrachtete. Das poetische Product, von dem imfünften die Rede, ist wahrscheinlich der Egmont, dieFürstin, deren im vorhergehenden gedacht wird, ver-muthlich die Fürstin Gallizin.

In Bezug auf die fünf mitgcthciltcn Briefe vonGoethe stehe hier noch ein Wort desselben aus einem