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Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
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chcS Document vorhanden. Man fleht es dem Briefean, daß er überdacht ist, daß Goethe fühlte, welcheAufrichtigkeit und Offenheit er dem Character desMannes schuldig scy, an den er schrieb; und um somehr, weil er manchen der im Briefe berührten An-sichten Möscr's nicht beistimmte. Nur wenige Briefeunter den vielen, die wir von Goethe haben, können,so scheint uns, diesem an die Seite gestellt werden.Die Veranlassung dazu ist bekannt genug und erhellethinlänglich aus dem Briefe selbst, wie aus dem ihmvorausgehenden Schreiben der Tochter Möser's undans dcö Letztcrn Schrift über die deutsche Literatur(Möscr's vermischte Schriften, Th. 1, S. 484 ff).Ist der Brief wegen dieser Veranlassung interessant, soist er es auch aus folgendem Grunde. Die Kritiker,die Goethe gefunden, zerfallen in drei Klassen, dieman auch Parteien nennen kann: entweder sind sieunbedingte Verehrer, oder sie verwerfen unbedingt,oder sie unterscheiden den früher» Goethe von dem spä-ter,!, und namentlich erheben sie den deutschen Goetheüber den, der aus Italien zurückkehrte. Die aufrich-tigen und verständigen Verehrer des Dichters führenwir hier nicht auf; sie bilden keine Partei. Diejeni-gen aber, die der Meinung sind, Italien habe dendeutschen Dichter verdorben, werden sich wundern,schon im Jahre 4784 Goethe'» seinen Götzdie