Druckschrift 
19 (1808)
Entstehung
Seite
65
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mittelst eines feinen Uebergangcs, seine Nei«gung zum Frieden zu erkennen gab. In derrussischen Gefangenschaft war, seit der letztenSchlacht, ein unehlicher Sohn des Herzogsvon Südcrmannland. Dieser war es, der,wie man sagt, den KSmg veranlaßte, sich,der Auswechselung der Gefangnen wegen, gesrade an den Neichsvicekanzlcr Ostermann zuwenden. Als Gustav die russischen Gefangtnen entließ, geschah eS mit den Worten:Sagen Sie ihrer Beherrscherin, daß ich,meiner glänzenden Lage ungeachtet, den Frietden wünsche, und daß ich ihn, unter Bedimgungen, die der Ehre der schwedischen Waftftn entsprechen, zu schließen bereit bin."

Die Kaiserin Katharina zeigte sich gegenGustavs Antrag um so geneigter, je mehrihr der zwischen Oestreich und Preussen ge,schlossene Vergleich zu Neichenbach den Vcylstand des ecstern entzog, und je wenigerPotcmkins Unterhandlungen mit der Pforteeisien glücklichen Fortgang 'hakten, je mehrein Krieg mit Preussen zu befürchten war.Gustav hatte sich jedoch verbindlich gemacht,ohne Einwilligung von Preussen, EnglandGalicttj Wcllg, i?r Th. E und