45
(l7- Febr.) in einer kraftvollen Rede, dieer, in dem großen Saale des königlichenPallastes, an die versammelten Stande hielt,die Widersetzlichkett des Adels mit dem größ-ten Nachdruck bekämpft hatte, erschien dreyTage hernach (am 2c>ten) eine Deputationvor dem König, die ihn ersuchte, alle ihmnöthig scheinende Mittel anzuwenden, durchwelche der Reichstag einmahl in wirklicheThätigkeit versetzt werden möchte. Gustavwußte, daß er sich auf den Beystand derBürger von Stockholm, und der Leibgarde,verlassen durste. Er behielt daher, so wiebey der ersten Revolution, die auf - und ab-ziehende Wache beysammen, und ließ sowohldurch diese, als durch seine Letblravanten,und sein Leibregimcnt leichter Neiterey, aufZo von den widerspenstigen Adelshäuptern inVerhaft nehmen. Unter diesen befanden sichFersen, Vrahe, Horn, Freyherr de Geer,befanden sich die finnischen Officiere, die mitder Kaiserin von Nußland eigenmächtig un-terhandelt hatten.
Indessen berathschlagte sich Gustav, mitzwey Abgeordneten von jedem der drey un-tern