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Sechs Wochen hcmcich (2. Febr. 1789)eröffnete Gustav einen neuen Reichstag.Auf diesem wollte er sich von den Fesseln,in welchen ihn der Adel zu erhalten suchte,noch vollends befrcyen. Er rechnete dabeyauf die Unterstützung der untern Stände.Als er in seiner an die Versammlung gehal»tenen Rede feyerlich erklärte, daß er nureinen sichern, ehrenvollen Frieden eingehenwerde, stimmten die nicht adelichcn Ständegeradezu für den Antrag des Königes, undund die Fortsetzung des Krieges. Der Adelmachte jedoch, wegen der Stellung neuerMannschaft, so viele Schwierigkeilen, daßalle Necrutcn, wodurch Gustav seine Armeeergänzen konnte, in Z50O Dalekarliern, und2000 Bauern aus den nordlichen Provinzen,bestanden.
Diese Ergänzung war noch lange nichthinreichend, der Armee von Gustav die Stärkezu geben, die ein glücklicher Kampf mit Rußeland erforderte. Durch geheime Unterhemd»lungen mit den Häuptern der untern Stande,bereitete jedoch Gustav eine neue Revolution inder Staatsverwaltung vor. Nachdem er erst
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