Druckschrift 
19 (1808)
Entstehung
Seite
26
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wenigstens dahin zu bringen, daß er, wäh»rcnd ihres Krieges mir den Türken, neutralbleiben möchte. Seit dieser Zeit arbeiteteKatharina in der Stille an der Vereitelungder Bemühungen, durch die Gustav seineMacht höher zu treibe» suchte. Die Unzu»ftiedenen in den benachbarten Provinzen, vor»nehmlich in Finnland, wurden zur Empörungaufgemuntert; sie wurden in Petersburg gutaufgenommen und beschenkt. Derjenige, derGustavs Planen am meisten entgcgcnarbei»tcte, war Arkadius Markow, der Gesandtein Stockholm, e«n Mensch von geringer Her»knnft, und von außerordentlich häßlichem Ge«sichle, dem aber sein Verstand, seine Schlau»hett, seine politischen Kenntnisse, eine bedcu»tende Wichtigkeit gaben, und den Katharina,die ihn haßte, blos wegen seiner Geschicklichtkeit in politischen Ränken, beybehielt. Die»scr war nun unaufhörlich beschäfftigt, dasAnsehn des Königs bey den Großen der Na»tion, die ihm ohnedtcß nicht gewogen waren,immer mehr herabzuwürdigen, und, sowohlGeldgeschenke als Versprechungen austheilend,die Zahl seiner Feinde zu vermehren. Gu»stav drang daher bey der Kaiserin auf seine

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