Druckschrift 
19 (1808)
Entstehung
Seite
27
Einzelbild herunterladen
 

27

Entfernung, die auch endlich, aber auf einefür Markow sehr ehrenvolle Art, erfolgte.Markow fuhr nun als Staatsminister fort,den König zum Gegenstande seiner feindselig«sten Gesinnungen zu machen. Der Gesandt«schaftsposten wurde dem Grafen Andrcj Ra-sumowsky, einem Sohne des Feldmarschalls,einem Manne von vielem Verstände, zuTheil. Dieser trieb durch sein unfrcundschaft-liches Benehmen Gustavs Unwillen bis zurErbitterung. In Nasumowsky's Hause ent-warf die mißvergnügte Parthey den Plan,Gustavs Absichten auf den Reichstag zu vcr,ctteln, und Rasumowsky scheute sich gar nicht,über Gustavs Regierung ungünstige Urtheilezu fällen. Gustavs Erbitterung über seinBenehmen vergrößerte dir gute Aufnahmedie Sprengportcn, einer seiner eifrigstenFeinde, zu Petersburg fand. Verschiedenvon dem, der sich bey der Revolution von1772 um Gustav so verdient machte, wurdeauch er, seines Verstandes und seiner Ent-schlossenheit wegen, von Gustav so sehr sei-nes Zutrauens gewürdigt, daß er ihm wich-tige Aemter in Finnland anvertraute. AlleinSprengporten, der sich noch nicht genug be-lohnt