Druckschrift 
19 (1808)
Entstehung
Seite
25
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schloß daher schon (2z. Jun 1786) diesenReichstag mit dem Gefühle einer lebhaftenUnzufriedenheit.

Die Parthey des Adels, die GustavsEntwürfen so eifrig entgegenarbeitete, wurdeheimlich von Rußlands Einflüsse geleitet.Katharina II betrachtete Schweden als einenStaat, der gcwissermaaßen von ihr abhän-gig seyn müßte. Gustavs uneingeschränktereRegierung, noch mehr aber die Talente die-ses Königes, riethcn ihr, ihren Plan wegenSchwedens Abhängigkeit mit der größtenBehutsamkeit auszuführen. Sie gab sich da-her viele Mühe, sich seiner freundschaftlichenGesinnungen zu versichern. Eben daher ludsie ihn (1777 im Sommer) zu einer Reisenach Petersburg ein, wo er, zwey Monathehindurch, mehr in geheimen Unterredungenmit der Kaiserin, und ihren Ministern, alsbey glänzenden Hoffesten, zubrachte. SechsJahre hernach (178z) hielt Gustav zu Frie-drichshamm in Finnland, abermahls eine Zu-sammenkunft mlt der Kaiserin. Dennoch ge-lang es ihr nicht, ihn für die Theilnahmean ihren Entwürfen zu gewinnen, oder es

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