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Bernhards schone Armee war für meh-rere der Gegenstand ihrer Wünsche. Durchsie glaubte der Pfalzgraf Karl Ludwig denBesitz des väterlichen Landes behaupten znkönnen; aber er führte seinen Plan mit znweniger Vorsicht ans. Da ihn, um zndieser Armee zu gelangen, kein andrer Weg,als durch Frankreich, offen stand, so trafder König von England mit dem französischenGesandten zu London die nöthigen Vcrabrc-düngen. Aber Karl Ludwig trat seine Reisezu spat an; er reisete zu langsam, und miteinem unansehnlichen Gefolge; er schlugeinen andern, als den bezeichneten Weg, eiir.Dadurch bewirkte er, daß ihn Richelieu zuMoulinS anhalten, und nicht eher weiterreisen ließ, als bis Bernhards Armee, undBreijach, durch die Veranstaltung des Ge-nerals von Erlach, sich in französischer Ge-walt befand. Dem Herzog Wilhelm vonWeimar wurde also dasjenige entzogen, wasihm der letzte Wille seines Bruders bestimmthatte, und auch den Schweden mißlang ihrEntwurf, Bernhards Eroberungen und Krie-ger in ihrem Besitz zu sehen.
Ihr