Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
302
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ZO2

Ihr Qbcrgcncral Banner benutzte denlebhaften Kampf, den Bernhard den kaiser-lichen Waffen am Rhein verursachte, denschwedischen Angelegenheiten in Deutschlandeine günstigere Richtung zu geben. Er be-nutzte aber auch andre für das Interesseseiner Nation vorthcilhaften Umstände. DieVerbindung zwischen Schweden und Frank-reich wurde, durch einen zu Hamburg geschlos-senen Vertrag, noch mehr befestigt. DieHoffnung, von Frankreich Unterstützung zuerhalten, ermunterte die Landgrafin Amalievon Hessen, die Vormünderin ihres Sohnes,der schwedisch-protestantischen Parthey treuzu bleiben. Sie setzte die mit dem Kaiserschlau angefangnen Unterhandlungen so langefort, bis ihre Verbindung mit Frankreichzur Festigkeit gelangt war, bis BernhardsUnternehmungen des Kaisers Macht in Sbcr-deutschland schwächten. Auch der PsalzgrafLudwig half ans einige Zeit der Sache derSchweden. Er warb für englisches Geldeinige Mannschaft, mit welcher er sich andie schwedischen Truppen in Westphalcn an-schloß, bis sie von dem Grafen von Hatz-feld geschlagen wurde. Wenn die Fürsten in

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