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12 (1803)
Entstehung
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Wirkung desselben. Man schrieb ihn viel-mehr einer durch Richelieu verunstaltetenVergiftung zn. Er selbst äusserte die Ver-muthung, Gift bekommen zu haben. Mannennte sogar einen genfer Arzt als denjeni-gen, der sich dabey thatig bewiesen habensollte. Sein Feldscheren, der bey der Zergliede-rung seines Leichnams, deutliche Spuren desGiftes entdeckt haben wollte, starb an denFolgen einer Wunde, die er sich an derHirnschale desselben zugezogen hatte. Den-noch wird sich Bernhards Vergiftung sowenig, wie manche andre, gründlich beweisenlassen. Bernhard, der sich erst am Endeseines Zysten Lebensjahres befand, ein stark,ansehnlich und gutgebauter Mann, mit einemcdlcn Ansiandc, und sehr viel Anmuth imBetragen, vereinigte, mit einem tief ein-dringendem Verstand, und richtiger Be-urthcilungskraft, eine bewundernswürdigeGleichnmthigkeit, die ihm über alle Wider-wärtigkeiten erhob. Als Feldherr war erwenigstens eben so grosi, als Gustav Adolf,nur verleitete ihn sein allzurascher Muthzuweilen zn etwas weniger überlegten Unter-nehmungen.

Bern-