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diese Kränkung, die ihm Bernhard anthat,sehr tief. Dieß äusserte sich bald in demKaltsinue, mit welchem Frankreich des Her-zogs fernere Unternehmungen unterstützte.Man behielt die Subsidiengcldcr zurück; mansetzte seinem Marsche nach Bayern Hinter-nisse entgegen. Der Herzog, der die Ur-sachen dieses Benehmens sehr wohl einsah,mußte alle Städte, die er in seiner Gewalthatte, mit zahlreichen Besatzungen versehen,damit sie ihm nicht so leicht entrissen werdenkonnten. Dadurch schwächte er aber seineArmee so sehr, daß ihm kaum 5000 MannFcldtruppen übrig blieben. Sein General»lieutcnant von Erlach, den er, um sich beyRichelieu zu entschuldigen, nach Paris schickte,lies; sich mit demselben heimlich in Unter-handlungen ein, welche den Zweck hatten,Bernhards Eroberungen und Armee, nachseinem Tode, in französische Hände zu brin-gen. Man schien sein nahes Lebensendealso vorauszuschn. Dieses führte auch (8Zul.) ein hitziges Fieber herbey, welches inseinem Lager so gewaltig wüthete, das es inZeit von 2 Tagen auf ,500 Mann tödtcte.Dennoch hielt man seinen Tod nicht für eine
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