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Albert war hierauf, als kaiserlicher Oberster,Waldsteins Vertrauter, der ihn unter andernzu den heimlichen Unterhandlungen mit demKurfürsten von Sachsen brauchte. Unvcrmu-thct erscheint er im Lager zu Nürnberg, umdem Könige als Frcywilliger zu dienen, undGustav Adolf laßt sich, von dem scharfsichtiggern Srcnsticrn umsonst gewarnt, so sehr vonihm einnehmen, daß er ihm sein ganz Ver-trauen schenkt. Zu der Schlacht bey Lützcnwar er sein beständiger Begleiter. Seinegrüne Binde (die Farbe der Kaiserlichen)schützte ihn gegen alle Kugeln. Er war dererste, der dem Waldstein die Nachricht vonGustav Adolfs Tod überbrachte; auch gienger, gleich nach der Schlacht bey Lützen, ausden schwedischen Diensten in die sächsischenüber. So sehr aber alle diese Umstände zu-sammengenommen seine Theilnahme an demTode dos großen Königes wahrscheinlich ma-chen, so wenig laßt sich auf diese Theilnah-me ein sicherer Schluß ziehen. Nur einehinlängliche Bestätigung der Nachricht, daßder Herzog den König an den Ort gebrachthabe, wo er von dem kaiserlichen Obristlicu-kenant von Falkenberg in die Hüfte geschossen
worden