Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
216
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Morden, und wo er ihm hernach selbst einenSchuß durch den Kopf gegeben hatte, könntediese Beschuldigung hinlänglich rechtfertigen.Zn Gustav Adolf vcrlohr zwar der protestan-tische Glaube der Deutschen seinen eifrigstenBeschützer; mit ihm starb aber auch einFürst, dessen Absichten auf den Besitz unddie Beherrschung ansehnlicher deutscher Ländergar zu sehr in die Augen fielen. Schonhatte er den deutschen Fürsten, die ihm fürSubsidien, oder für Sold, dienten, großetmd kleine Länder geschenkt. Die maynzi-scben Besitzungen am Rhein und Mayn be-stimmte er erst feiner Tochter Christine, dieden Kurprinzen von Brandenburg heura-then sollte, zur Mitgift, hernach seinemKanzler Orenstirn zur Belohnung seinergroßen Verdienste. Die Pfalz versprach erzwar ihrem rechtmäßigen Besitzer, Friedrich V,einzuräumen; aber dieser mußte sich, gleichandern deutschen Reichsfürften, verbindlichmachen, auch nach dem Ende dieses Kriegeseinen Theil der schwedischen Kriegsmachterhalten zu helfen.

Vier-