Adolfs Leichnam gefunden halte, bis ein künst-licheres Denkmahl dessen Stelle übernahm.Als man dem Kaiser Ferdinand den blutigenKoller des gctödtetcn Königs von Schwedenzeigte, wußte er das Vergnügen, das er dar-über empfand, so glücklich zu mäßigen, daßer ihm, wie er sich ausdrückte, gern ein län-geres Leben, und eine glückliche Rückkehr insein Reich gewünscht hätte, wenn in Deutsch-land nur Friede geworden wäre. — DieProtestanten waren nicht allein von seiner in-nern Freude über Gustav Adolfs Tod über-zeugt; sie schrieben ihm sogar die Veranstal-tung desselben zu. Zum Werkzeuge dieserVeranstaltung machten sie den Herzog vonLaueuburg. Dieser, ein Verwandter des Hau-ses Wasa, durchlebte einen Theil seiner Ju-gend am Hofe zu Stockholm. Wegen einerUnanständigkeit, die er sich einst im Zimmerder Mutter Gustav Adolfs erlaubt hatte,wurde er von diesem mit einer Ohrfeige ge-züchtigt. So sehr der von der Hitze über-eilte Kronprinz dem Beleidigten von demGefühle seiner Reue zu überzeuge!» suchte, sounversöhnlich blieb doch die Feindschaft, dieer deswegen auf ihn geworfen hatte. Franz
Albert