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Um gleichsam noch den Schein des Sie-ges zu behaupten, ließ Waldstein am andernMorgen seine Croatcn gegen das Schlacht-feld anrücken; aber der furchtbare Anblick desin Schlachtordnung stehenden Heeres derSchweden scheuchte sie bald wieder zurück,und Bernhard rückte von der behauptetenWahlstadt nach Leipzig, welches Waldstein ingroßer Eile verließ. Er gab sogar die Win-terquartiere in Sachsen auf. Also war esTäuschung, wenn man in den kaiserlichenErülandcn und in Spanien, wegen des beyLüsten erfochtenen Sieges, fcycrlichc Lobge-sange anstimmte. Diese Lobgcsänge kündig-ten jedoch weniger den Sieg, als die Freudeüber den Tod des Retters der deutschen Frey-heit, an.
Den durch Blut und Wunden ganz ent-stellten Leichnam desselben zog man endlichunter einem Haufen von Todten hervor, undlieferte ihn zu WeißcnfelS seiner höchstbetrüb-tcn Gemahlin aus. Ein großer Granitstein,der so, wie mehrere andre in der Gegendzwischen dem Floßgraben und Lützcn lag, be-zeichnete lange den Ort, wo man Gustav
Adolfs