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Sandes durch einen Vergleich mit dem Kaiser,auszuweichen. Um dieß zu verhindern, ver-ließ Gustav Adels die Laufbahn, die ihm soglänzende Aussichten zeigte, marschierte er,den dringenden Bitten des Kurfürsten nach-gebend, durch Franken und Thüringen nachSachsen. Bey Arnsiadt schloß sich Bernhardvon Weimar, den er gegen den GrafenPappenhcim vorausgeschickt hatte, wieder anihn au. Dennoch zählte Gustav Adolf nichtmehr, als 20000 Krieger, aber lauter ge-übte und erfahrne Leute. Zu Erfurt nahmer von seiner Gemahlin Abschied. Einebange Ahndung sagte ihr, das sie ihn nichteher, als im Sarge, wiedersehen würde.Gustav Adolf erreichte (am 1. Nov.) Naum-burg, ehe die waldstcinschcn Truppenabthei-lungen, die sich deswegen in Bewegung ge-setzt hatten, sich dieser Stadt bemächtigenkonnten. Wie groß war die Freude derSachsen, als sie ihn, ihren Netter, herbeykommen sahen. Im Ausbruche der Ent-zückung warfen sie sich vor ihm auf dieKniee, priesen sie sich schon glücklich, seineStiefel und seine Sporen berühren zu dür-fen. Der bescheidene Gustav Adolf sah die
ausser-