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walt zu bekommen. Schon näherte er sichder Ästulda, und die sächsische Armee, dieihm bis Torgau entgegengerückt war, ließihn keinen nachdrücklichen Widerstand befürch-ten. Von dem Marsche gegen dieselbe riefihn aber die Annäherung des Königes vonSchweden ab.
Gustav Adolf war schon dem Zeitpunktenahe, den Kurfürsten von Bayern zur Neu-tralität zu zwingen. Die Empörung derBauern in Oestreich bahnte ihm den Weg indie kaiserlichen Erblande, und wer vermochteihn, da Waldstcin so weit entfernt war,au der Eroberung der Hauptstadt Wien zuverhindern? Aber während der Zeit befander sich in der wahrscheinlichsten Gefahr, sei-nen mächtigsten Bundesgenossen, den Kurfür-sten von Sachsen, zu verlieren. JohannGeorg, der sich den Anordnungen des Königsvon Schweden nur ungern, nur aus Noth,unterwarf; den Aruheim und Hoc allmähligwieder zur Ergebenheit für den Kaiser zu-rückbringen wollten, der konnte, wenn ihmGustav Adolf nicht zu Hülfe kam, vielleichtden Entschluß fassen, der Verwüstung seines
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