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einem Waldstcin angeführt, und von dessenGetreuen und Anhängern verstärkt, nichtausrichten können? Aber Gustav AdolfsKriegsmacht war damahls nicht groß genug,um eine so beträchtliche Truppen-Abtheilungentbehren zu können. Vielleicht fühlte erauch zu sehr die Größe des Nebenbuhlers,den er sich an die Seite fetzte. Waldstcingab indessen seinen ausgedehnten Entwurfnicht auf. Als er jedoch Gustav AdolfsAbsicht, sich ein großes Reich in Deutschlandzu erobern, gewahr wurde, wünschte er sichdie Stelle eines kaiserlichen Oberbefehlsha-bers, um dieser Absicht kräftig entgegenzu-arbeiten. Aber er wollte, um sie mit derausgezeichnetsten Ehre, mit den vorthcilhaf-tcsten Bedingungen, übernehmen zu können,recht dringend, recht laut gebethen seyn.Der Kaiser schrieb eigenhändig an denselben.Er schickte seinen ersten Minister, WaldsteiusFreund, den Fürsten von Eggenberg, an ihn.Die Aeußerung, daß der junge König Fer-dinand unter seiner Aufsicht die Kriegskunstlernen sollte, war ihm so unwillkommen,daß er die Unterhandlungen sogleich abbrechenwollte. Endlich erklärte er sich bereitwillig,
doch