Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
183
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doch ohne Titel und ohne Oberbefehl, inZeit von drey Monathen eine Armee zusam-men zubringen. Mit gewöhnlicher Thätigkeitarbeitete er an der Stellung dieser Armee.Die Generale und Obersten, seine Freunde,warben auf ihre Kosten; die Aermcrn unter-stützte er mit Geld. Verschiedene von seinenVertrauten warben z bis 4 Regimenter.Spanien, und die Waldstcinen ergebenenkaiserlichen Minister, halfen ihm mit Geld-summen aus. Waldstcin wendete 200000Thaler von seinem eignen Vermögen auf.Der im Cirkel seiner Officicre sich so herab-lassende, so einnehmende Waldstcin flößte den-selben den lebhaftesten Wetteifer ein. Dasgroße Handgeld, daß man gab, lockte dieRecrutcn in ganzen Schaaren herbey.Manche freuten sich, unter Waldsteiuen zumzweyten Mahle Ruhm und Beute cinzuernd-ten. Manche wurden aber auch ausgehoben«Genug, nach z Monathen waren Z0000Mann beysammen. Nun ließ sich Wald-stcin von neuem recht dringend bitten, dieAnführung derselben zu übernehmen. Erempficug sie unter dem Titel eines Gcneral-lissimus der kaiserlichen und spanischen Armeen

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