Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
167
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bürg. Jene Stadt trotzte aber seinen An-griffen, durch feste Werke und eine tapfreBesatzung, fo glücklich, daß er, nachdem ervor ihren Mauern Zeit und Kriegsvolk ver-schwendet hatte, wieder abziehen mußte.Vor eben diesen Mauern befand er sich schondem Ende seines Lebens sehr nahe. Aufeinem Ritte, um die Beschaffenheit der Fe-stungswerke zu untersuchen, ward sein Pferdvon einer Kanonenkugel niedergestreckt. Kurzdarauf riß eine andre Kugel seinen Liebling,den jungen Markgrafen von Baden, vonseiner Scire hinweg. Die Besetzung derReichsstadt Ncgeusburg war das letzte, wasder sterbende Tilly dem Kurfürsten Maximi-lian gerathen hatte. Dieser befolgte auchseinen Rath so gut, daß er diese Stadt,deren er sich mit List bemächtigt hatte, miteiner zahlreichen Besatzung versah. Dadurchwurde Gustav Adolfs Hoffnung, auch an derDonau ein reiches Magazin von Bedürfnis-sen in seine Gewalt zu bekommen, vereitelt.Ilm die Aufmerksamkeil des Kurfürsten vonder Donau wegzuziehen, drang er in dasinnere Bayern ein. Nichts hinderte seinenMarsch nach der Hauptstadt München.

Mün-