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12 (1803)
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gcs bisher noch verschont gebliebene Bayernoffen stände besetzte, ehe er in demselbenvorrückte, die Reichsstadt Augsburg. Erführte daselbst den lutherischen Gottesdienstwieder ein; die Bürger mußten ihm aberauch den Eid der Treue schwören. AuchBurgau behandelte er wie sein Eigenthum.Ucbcrhaupt sah man jetzt immer deutlicher,daß Gustav Adolf fast weniger auf die Be-hauptung der protestantischen Religion, undder deutschen Freyheit, als auf die Erwer-bung deutscher Länder Rücksicht nahm. DemHerzoge von Weimar machte er zu denkurmaynzischcn Besitzungen in Thüringen,und auf dem Eichsfclde, Hoffnung; denGrafen von Wcrthhcim schenkte er verschie-dene wirzburgsche Aemter. Zmmcr behielter sich dabey die Landeshoheit vor. DieseAeußerungen des Eigennutzes kamen, selbstnach dem Urtheile seiner Generale, zu früh-zeitig. Sie brachten ihm den Nachtheil,daß sie die Aufmerksamkeit auf seinen Plannur desto starker hinzogen.

Zur Ausführung dieses Planes gehörteauch der Besitz von Ingolstadt und Negens-

burg.