Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
161
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neral Horn, den er mit 8000 Mann daselbstzurückgelassen hatte, bemächtigte sich zwar desHochsristes Bamberg, dessen Bischof seinedem Könige gegebene Versprechungen nichtgehalten hatte; allein eben dieser Bischof be-wog den Kurfürsten von Bayern, dem Ge-neral Tilly zur nachdrücklichen Unterstützungdesselben aufzufordern. Dieser rückte hieraufmit 20000 Mann aus der Oberpfalz, inwelcher er bisher ganz unthätig gestandenhatte, gegen Bamberg an. Horn glaubtedasselbe gegen seine Angriffe behaupten zukönnen; aber unter seinen Leuten riß unver-muthct eine solche Muthlosigkeit und Ver-wirrung ein, daß alle seine Geistesgegenwartweiter nichts, als eine schnelle Flucht, erden-ken konnte. Bamberg kam nun wieder inkaiserliche Gewalt. Doch Gustav AdolfsAnnäherung gab der Lage der Sache baldeine andre Gestalt. Sein Heer war,nach der Vereinigung mit den GeneralenHorn und Banner, und dem Herzoge Wil-helm von Weimar, bis auf 40000 Mannangewachsen. Vor dieser ansehnlichen Machtwich Tilly sorgfältig zurück. Jetzt stand demKönige von Schweden eben so gut der WegGalletti Wcltg. i-r Th. L nach